Fenster – Legenden – Musik 

Fortsetzung der Legendenlesungen mit Schwerpunkten auf Maria und der Taufe Jesu


Foto: Rieger

Jetzt sind mal die zentralen Fenster dran und die Geschichten dahinter. Außerdem gibt es dazu passende Musik von einem hervorragenden Vokalensemble! Neue Termine: 17. September, 22. Oktober und 26. November.

Aus der Chorverglasung der St. Martha Kirche werden im Lesezyklus der zweiten Jahres-hälfte als Hauptthemen die Verkündigung an Maria, die Taufe Christi und die Vita der Gottesmutter hervorgehoben. Jede dieser drei Legenden wird aus dem Legendar der Nürnberger Dominikaner Der heiligen leben im Nürnberger frühneuhochdeutschen Dialekt verlesen. Diese weit verbreitete Legendensammlung wurde um 1400 verfasst – etwa zur gleichen Zeit wie die meisten der heute noch in St. Martha erhaltenen Fenster angefertigt wurden. 

Musikalisch werden alle drei Lesungen vom Erlanger Vokalensemble anDante mit jeweils einer großen fünf-stimmigen Motette zum Thema der Legende beantwortet: Diese Stücke aus der englischen Tudor-Zeit von Hugh Aston und Nicholas Ludford stammen aus den Peterhouse Choirbooks (1520er Jahre). Die Veranstaltungsreihe wird in Zusammenarbeit mit dem Caritas-Pirckheimer-Haus durchgeführt.

17. September 2025, 18.00 Uhr, St. Martha Kirche 
Mariä Verkündigung
Diese Legende erzählt von Marias Vermählung mit Joseph, dem Englischen Gruß, dem Besuch bei Elisabeth, der Geburt Christi und von der Vision des Augustus. Danach folgt eine Katene von Marienwundern.

22. Oktober 2025, 18.00 Uhr in der St. Martha Kirche
 Johannes Baptist  
Diese Legende erzählt von der Geburt des Johannes des Täufers, seinem Wirken als Prediger in der Wüste und der Taufe Christi. Es folgt sein Martyrium am Hof des Herodes und eine Wunderkatene, in der auch die Entstehung des Hymnus Ut queant laxis vorgestellt wird. 

26. November 2025, 18.00 Uhr, St. Martha Kirche
Warum der Samstag Maria geweiht ist 
Diese Legende bietet einen mariologischen Cursus durch die Schöpfungs- und Heilsgeschichte und stellt die Freuden und Leiden der Gottesmutter dar.