Themenabende zu Konfessionen und Religionen - hier klicken!

im Oktober in der St. Martha Kirche.

Aus verschiedenen Angeboten und Gelegenheiten hat sich im Oktober eine Reihe von Film- und Vortragsabenden ergeben, die sich um das Thema verschiedener Glaubensrichtungen rankt. Die ganze Gemeinde ist herzlich eingeladen und: Bringen Sie ruhig Interessierte mit!

Mittwoch, 5. Oktober, 19.30 Uhr: Der Zwingli-Film. Das Leben des Reformators Ulrich Zwingli war nicht sehr lang. Mit 47 Jahren fiel er in der Schlacht von Kappeln. In Zürich hat er die reformierte Reformation angestoßen und sich gegenüber Martin Luther in der Abendmahlsfrage standhaft gezeigt. Doch wie ging das alles vor sich und welche Widerstände waren zu überwinden? Der Film „Zwingli. Der Reformator“, der 2020 in die Kinos kam, macht Zwingli als Menschen zugänglich. Nach der Vorführung auf großer Leinwand in der Kirche ist Gelegenheit zum Gespräch.

Donnerstag, 13. Oktober, 19.30 Uhr: Mehr als Brot und Wein? Das Abendmahl / Die Eucharistie in den christlichen Kirchen. Frank Ewerszumrode ist ein katholischer Theologe, der an der Universität gelehrt hat, dann aber zur zur Alt- bzw. Reformkatholischen Kirche übergetreten und dort Pfarrer geworden ist. In dieser kleinen Kirchengemeinschaft wird die Unfehlbarkeit des Papstes nicht anerkannt und die Ordination von Frauen ist möglich. In seiner Habilitation hat sich Ewerszumrode mit den unterschiedlichen Verständnissen des Abendmahls – insbesondere mit dem reformierten – auseinandergesetzt. Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (AcK) Nürnberg hat ihn dankenswerterweise in unsere Kirche eingeladen. Die verschiedenen dort vertretenen Konfessionen werden sich auch in die Diskussion einbringen.

Mittwoch, 19. Oktober, 19.00 Uhr: Die Hugenotten – französische Glaubensflüchtlinge in aller Welt. Der Referent Andreas Flick ist reformierter Pfarrer in Celle und Vorsitzender der Deutschen Hugenottengesellschaft. Außer der Nürnberger reformierten Gemeinde sind all drei anderen fränkischen hugenottischen Ursprungs. Vor allem im benachbarten Erlangen spielten „die Franzosen“ in der Stadtgeschichte eine bedeutende Rolle. Allerdings lief die Integration der Flüchtlinge keineswegs so vorbildlich ab, wie es heute gerne gesehen würde. Der Vortrag wird interessante Aspekte beleuchten, die Anlass zur Diskussion geben.

Mittwoch, 26. Oktober, 19.30 Uhr: Der Alevismus. Auch im Islam gibt es verschiedene „Konfessionen“, die zum Teil sehr unterschiedlich sind. Eine davon sind die Aleviten, die unter anderem für eine zeitgemäße Interpretation des Koran stehen. Der Nürnberger Anwalt Eser Polat kommt in unsere Gemeinde und stellt diese eher unbekannte Richtung des Islam vor. Im Anschluss ist Gelegenheit zum Austausch. Der 50+X-Gesprächskreis hat diese Veranstaltung vorbereitet und freut sich über rege Beteiligung.