Wieder im Einsatz in der Ukraine

Erneut ist Ruben Mawick in die Ukraine gereist, um 4-5 Wochen Verletzte zu evakuieren. Unsere Gebete begleiten ihn bei seinen gefährlichen Einsätzen.


Ein weiteres Auto konnte durch die Spenden finanziert werden (Foto: Mawick)

Nach seinem Besuch bei uns, einem Benefiz-Konzert und Presseberichten sind weitere Spenden eingegangen, die den Kauf eines weiteren Fahrzeuges möglich gemacht haben. Ruben Mawick schreibt uns eine Nachricht:

Ich melde mich wieder aus der Ukraine. Das siebte Mal bin ich nun da – seit dem 23. September. Ich plane, 4-5 Wochen zu bleiben und auch wieder als Sanitäter unterwegs zu sein. Es gibt viel zu tun. Die russische Seite verstärkt den Beschuss enorm und nimmt vor allem medizinisches Personal und Feuerwehrleute, die nach einem Drohnen- oder Raketenangriff zur Hilfe eilen, in einem zweiten Angriff – etwa 20 Minuten nach dem Erstschlag – ins Visier.

Dass ich nun wieder da bin, hat einen weiteren, wunderbaren Hintergrund: Auf das Spendenkonto von St. Martha sind inzwischen nochmal fast 10.000 Euro an Spenden zusammengekommen, u.a. nach einem phantastischen Benefizkonzert im Mai, das vom Partnerschaftsverein Nürnberg-Charkiv organisiert worden war und bei dem 2.000 Euro an Spenden zusammengekommen waren. Auch nach meinem Vortrag Mitte Juli 2025. Vielen, tausend Dank dafür!

Sie haben mich dadurch in Lage versetzt, einen zweiten St.-Martha-Krankenwagen kaufen zu können. Wir haben uns für einen gebrauchten Land Rover entschieden.

Deshalb war unser erstes Ziel nach dem Grenzübertritt eine Auto-Werkstatt in Lemberg/Lviv.  Hier haben wir den Martha-Jeep mit einer Rundum-Panzerung ausgestattet. Wir haben ihn auch in Tarnfarben umlackiert.

Heute, am 29.09., haben wir die Nachricht bekommen, dass wir im Gebiet Dnipro Zivilisten evakuieren sollen, die noch in den frontnahen Gebieten ausharren. Das Auto eignet sich dafür megagut, in ihm können die Menschen bequem sitzen. Das ist sehr wichtig bei den langen Wegen, die wir zurücklegen. Und hinten ist genug Stauraum für die Habseligkeiten der Evakuierten. Deshalb sind wir heute aus Lemberg Richtung Dnipro losgefahren.   

Die tollste Nachricht: Ein dritter Wagen ist im Umbau für uns! Wir haben einen alten, ehemaligen Geldtransporter aufgetrieben, der jetzt umlackiert wird. Er ist schon gepanzert. Das ist der grosse Vorteil.  

Ich melde mich wieder!

Euer Ruben Mawick

 

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